So läuft eine kontrollierte Datenrettung ab
Der Prozess trennt Schutz, Diagnose, Entscheidung, technische Bearbeitung und Qualitätsprüfung. Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann am Datenträger gearbeitet wird und welche Freigabe dafür vorliegt.
Schritt 1
Fallaufnahme: Symptome, Vorfall und Prioritäten erfassen
Die Anfrage nennt Medium, Modell, Ausfallverhalten, Zeitpunkt und bereits erfolgte Eingriffe. Bei RAID, Server oder virtueller Umgebung kommen Konfiguration und Mitgliedsreihenfolge hinzu.
Priorisierte Ordner, Anwendungen, Dateitypen oder Aufnahmezeiträume definieren das praktische Ziel. Sie helfen später bei Lesereihenfolge und Qualitätskontrolle.
Offene Fragen werden über den Kontakt für Datenrettung geklärt, ohne aus Symptomen eine ungesicherte Ferndiagnose abzuleiten.
Schritt 2
Eingang: Original und Zubehör eindeutig dokumentieren
Datenträger, Gehäuse, Netzteil, Controller, Laufwerksschächte und sichtbare Schäden werden dem Fall zugeordnet. Etikett, Seriennummer und Zustand bleiben nachvollziehbar.
Bei verschlüsselten oder hardwaregebundenen Systemen werden benötigte Originalkomponenten und autorisierte Schlüssel separat erfasst. Zubehör wird nicht als belanglos aussortiert.
Dieser Schritt schützt den Datenträger und erhält den Ausgangszustand; automatische Reparaturen, Initialisierung und nicht vereinbarte Schreibvorgänge bleiben aus.
Schritt 3
Diagnose: Fehlerlage und sicheren Leseweg bestimmen
Die Logistik bewegt den Datenträger; Diagnose, Datenrettung und Prüfung bleiben vollständig bei Datastrophe.
Datastrophe führt Diagnose und Datenrettung selbst im eigenen Labor durch. Ein privater Kurier transportiert ausschließlich die versiegelte Sendung und verarbeitet keine Daten.
Vor dem Versand erhält der Kunde passende Verpackungshinweise und eine Sendungsverfolgung; im Labor wird der Datenträger eindeutig dem technischen Fall zugeordnet.
- Privater Hin- und Rücktransport eingeschlossen
- Kurier ohne Zugriff auf Daten
- Diagnose und Bearbeitung im Datastrophe-Labor
Vor dem Versand
Verpackung, Abholung und Kennzeichnung werden festgelegt, ohne den instabilen Datenträger erneut einzuschalten.
Im Labor
Datastrophe bestätigt den Eingang und ordnet den Datenträger dem passenden Diagnoseweg zu.
Schritt 4
Angebot und Freigabe: Ziel und Umfang verbindlich machen
Auf Grundlage des Befunds werden Bearbeitungsziel, Aufwand, vorgesehene Schritte und erkennbare Grenzen zusammengeführt. Optionale Arbeit bleibt von notwendigen Schritten getrennt.
Der Auftraggeber entscheidet, ob die vorgeschlagene Datenrettung dem Wert und der Dringlichkeit der Daten entspricht. Ohne die erforderliche Freigabe wird der Umfang nicht stillschweigend erweitert.
Einzelheiten zur Struktur stehen unter Angebot für die Datenrettung und Kosten der Datenrettung.
Schritt 5
Technische Bearbeitung: Abbild und Rekonstruktion erstellen
Kostenfreie Diagnose, geprüfte Dateiliste, verständliche Statusangaben und Preis liegen vor der Zahlung vor.
Das kostenfreie Angebot und die kostenfreie Diagnose im Labor gehen jeder Zahlung voraus. Der private Hin- und Rücktransport ist eingeschlossen. Vor der Zahlung erhält der Kunde den Preis und eine geprüfte Dateiliste mit den Status recoverable_verified, partial, detected_unverified und unrecoverable. Nur recoverable_verified wird als wiederherstellbar ausgewiesen.
Gezahlt wird nur, wenn Dateiliste und Preis akzeptiert werden. Nach der Zahlung führt Datastrophe die endgültige Wiederherstellung aus, bereitet das Ergebnis vor und organisiert die Rückgabe. Ohne nutzbare Daten, bei einem Fehlschlag der endgültigen Wiederherstellung oder bei Ablehnung entstehen keine üblichen Kosten für Eingriff, Hintransport, Rücktransport, Zoll oder das übliche Ausgabemedium. Ein seltenes, teures Ersatzteil ist die einzige Ausnahme: Es wird nur nach gesonderter, ausdrücklicher und bezifferter Zustimmung bestellt und ist auch bei ausbleibendem Erfolg nicht erstattungsfähig.
- Geprüfte Dateiliste und Preis vor Zahlung
- Nur recoverable_verified gilt als wiederherstellbar
- Endgültige Wiederherstellung erst nach Annahme
Vor der Entscheidung
Kostenfreie Diagnose, geprüfte Dateiliste, verständliche Statusangaben und Preis liegen vor der Zahlung vor.
Nach der Entscheidung
Erst nach Annahme und Zahlung folgen endgültige Wiederherstellung, Vorbereitung und Rückgabe des Ergebnisses.
Schritt 6
Qualitätsprüfung und Rückgabe: praktische Verwendbarkeit belegen
Erst nach Annahme und Zahlung folgen endgültige Wiederherstellung, Vorbereitung und Rückgabe des Ergebnisses.
Die Lieferung trennt verwendbare, teilweise beschädigte und nur erkannte Elemente und erfolgt auf einem geeigneten gesunden Zielmedium.
Nach der Rückgabe bleibt klar, welche Datenstände geprüft wurden und welche Grenzen fortbestehen. Der beschädigte Quelldatenträger wird nicht als produktive Ablage eingeplant.
Häufige Fragen
Häufige Fragen
Wann beginnt die technische Datenrettung?
Nach Fallaufnahme, Schutz des Ausgangszustands und Diagnose wird der vorgesehene Umfang erklärt und freigegeben. Nicht jede erste Anfrage führt sofort zu einer Bearbeitung des Mediums.
Warum wird Zubehör beim Eingang dokumentiert?
Ein privater Kurier übernimmt den eingeschlossenen Hin- und Rücktransport des versiegelten Pakets. Datastrophe gibt die Verpackungshinweise, nimmt den Datenträger im Labor an und führt Diagnose und Datenrettung selbst durch.
Was enthält eine Diagnose?
Sie beschreibt die getrennten Fehlerlagen, einen geeigneten Leseweg, Risiken, erkennbare Grenzen und die Arbeit, die für Abbild und Rekonstruktion erforderlich ist.
Wird das Dateisystem auf dem Original repariert?
Bei Ablehnung endet der Fall ohne übliche Kosten für Eingriff, Transport, Zoll oder Ausgabemedium; nur ein zuvor ausdrücklich und beziffert genehmigtes seltenes Teil bleibt nicht erstattungsfähig.
Wie wird die Rückgabe kontrolliert?
Priorisierte Dateien und repräsentative Formate werden nach Inhalt und Struktur geprüft. Vollständige, partielle und nur erkannte Daten bleiben getrennt ausgewiesen.
Datenträger
Weitere Fachbereiche
Diagnose
Unsicher bei Datenträger oder Schadenbild?
Datastrophe bewertet das Risiko vor jedem Eingriff und nennt den vorsichtigsten nächsten Schritt.